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The History Collection

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Aufwärts
Jahrgang 2, Nr. 13 (June 18, 1949)

Briefe an die Redaktion,   pp. 15-[16] PDF (1.6 MB)


Page [16]


umu. !MM
AkUiv
(ist.> = t"tig, handelnd (Gegensats: siehe unter
passiv); im Dienst stehend, bei einer Verbindung
t"tig,  einer  (studentischen)  Verbindung  an-
geh–rend; aktives Wahlrecht = das Recht z. B..
die Landtagsabgeordneten zu w"hlen; Aktivit"t
gleich T"tigkeit, Regsamkeit (Gegensatz, siehe
unter Passivit"t).
Descartes
Rand (frenz–e_ sprich. d"kart). geb. 1596. gest.
1650, war ein franz–sisdier Philosoph und Mathse-
matiker, bekennt durch seinen Versuch ¸ber die
.Grundlagen der Philosophie' <1641). Er zweifelte
an der Sinneserkenntuls zu einem dualistischen
(geistig-r"umlichen) Weltbild und deutete die
Natur streng mechanisch. Desicartes ist der Be-
gr¸nder de, analytischen (auflsisenden. zerlegen-
deni) Geometrie (Teil der Mathematik: lehrt die
Gesetzm"þIgkeiten  der  Linzien.i Fl"chen  und
K–rper).
Pundaieu
(tat.) - Grund. Grundlage, der In der Erde ge-
mauerte Grundbau f¸r H"user usw. Fundamente
.gleich Anfangsgr¸nde, Grundbegriffe; fundamental
gleich grundlegend, zum Grunde liegend,. die
Grundlage bildend, wesenitlich, haupts"chlch;- tin-
dieren = gr¸nden, mit Eink¸nften versahen;
fundiertes Einkommen = Einkommen aus Ver-
m–fent Fuittierung = Sichterstellung dler n–tigen
Mittel zur Deckung und Abzahlung einer –ffent-
lichen Anleihe; Grundbau.
Geo ist griedtisidt = Erde. Also: Geographie=
Erdkunde. Erdbeschreibung. Die allgemeine Geo-
graphie behandelt das Erdganze nach seinen
Eigenschaften. und zwar in dar mathematischen
Geographie Gestalt und Gr–þe der Erde und ihre
Stellung im Weltenrauin, in der physikalischen
Geographie die Erdoberfl"che mit ihrer Stein-.
Wasser- und Luith¸lle sowie das davon ab-
h"ngige Pflanzen- und Tierleben (Bio-Geographie).
Zu ihrer vollen Anwendung kommt die Geo-
graphie in der L"nderkunde, in der die Gebiete
.der Erdoberfl"che nach den Wechselbeziehungen
-der geographischen Faktoren zusammenh"ngend
untersucht werden.
Ideologie
(grierit.) = Begriffslehre, Ideenlehre. Anschauun-
,gen und Begriffe rein gedanklicier, mit der Wirk-
lichkeit nicht ¸bereinstimmende Art; Weltbetrach-
tung. unfruchtbares Denken, leere Tr"umerei,
Schw"rmerei; Ideologe = Schw"rmer, Tr"umer.
wirklichkeitsfremnder Begriffsfanatiker <von Napo-
leon 1. gepr"gtes politisches Schimpfwort); ideolo-
.glsdt = rein theoretisch denken, unwirklich.
Kapituation
(let.) = Ubergabe der Truppen und Waffen an
die feindliche Milit"rmacht, Aufgabe das Kampfes.
Am 0. Mai 1945 muþte Deutschland äbedingungs-
los kapitulieren' = sich ergeben.
Mystk (Mystizismus)
411  =religi–se Dichtung. welche die Erkenntnis
des g–ttlichen Wesens durch Innere Anschauung
zu erfassen strebt; Mystiker = Anh"nger das
Mystizismus: mystisch. mysteri–s = geheimnis
voll, schw"rmerisch. durch geheimen Sinn dunkel.
r"tselhaft; Mysterium = Geheimnis; Mystifikation
gleich T"uschung, Fopperal; mystifizieren = hinters
Licht f¸hren. foppen, t"uschen, zum besten haben.
0PMbfl
Aus dem Lateinischen optimum= das Beste, die
beste M–glichkeit: ist die Ansicht, daþ alles in
.der Welt gutgeordnet seit Neigung, alles gut zu
finden. Vertrauenssellgkelt. Lebenbejahung. Sch–n'
f"rberei; Gem¸tsverfassung oder Einstellung. die
die Dinge freundlich und hoffnungsfroh (ädurch
eine rosige Brille') betrachtet. Gegensatz: Pessi-
mismus. Optimist - Anh"nger des Optimismus.
Passiv
(last.) = leidend, unt"tig, nicht tatkr"ftig fGegen-
satz siehe unter aktiv). Passion = Leiden (Christi),
Leidenschaft. Liebe. Sucht, Gegenstand der Liebe:
passioniert = leidenschaftlich; Passiva = Schul-
den; passive Handelsbilanz = Handels¸bersicht.
bei der die Einfuhr die Ausfuhr ¸bersteigt; Passi-
vit"t - leidender Zustapd. unt"tiges Verhalten.
Passive Resistenz, passiver Widerstand = Ab-
wehr ¸berm"chtiger Gegner ohne Gewalt und
formelle Gesetzesverletzungen durch systematische
Unterlassung der Mitarbeit. Wichtig im indischen
Freiheitskampf; in Deutschland 1923 im Ruhrkampf
angewandt. - Lahmlegunq eines Betriebes durch
gewissenhaftes. aber vors"tzlich langsames Arbei-
ten oder durch Vernachl"ssigung der Arbeit als
Kampimittel zur Durchsetzung bestimmter oder
arbeitsrechtlicher Forderungen; passiver Wider-
stand wird in politischen K"mpfen x. B. dadurch
geleistet, daþ die Bev–lkerung oder groþe Teile
von ihr sich an wichtigen Aufgeben nicht beteiligt.
Rapid
<lat.) = reiþend, schnell (auf- oder abw"rts z. B.
mit einer politischen Bewegung). Rapidit"t-
reiþende Schnelligkeit.
(grieds.) = äGestalt'. Darstellung eines grund.
s"tzlichen Aufbaus, Muster. Vorbild, Vordruck.
Plan. Schema-P - peinlich festgehaltene Vor-
schriftt schematisch = nach einem Vorbild. nach
Vorsichrift. entwurfsm"þig, auch soviel wie ¸blich.
ohne Ber¸dtsichtigunag von Einzelheiten; schemati-
steren= gleichm"þig behandeln, In eine Uber-
asitt bringen. Schematismus - alles nach einem
;Schema beh"ndeln. ohne sich Gedanken ¸ber
bessere M–glichkeiten zu machen.
1
1
1
1
Kreuzwortr"tsel
W a ag er e cht: 1. Tropenbaum, 5. Raubvogel, 10).
Staat in USA. 12. Segelstange, 13. Nlaþangabe._15. per-
s–nl. Furwort. 16. Nebenfluþ des Rheins. 18. L–þland-
schaft bei Nordlingen, 19. Befestigungsmittel, 21. latein.
Bezeichnung fur emsig, gesch"ftig (weibl. Formt. 23.
Halbinsel im Karibischen Meer. 2-6. Teil des Gesichts,
29. Familienmitglied, 31. Sohn Noalhs, 32. Spielkarte,
34. Begriff der deutschen Sprachlehre. 36. Gegenteil
von schmutzig, 38. sittlicher Begriff, 39. andere Be-
zeichnung f¸r Quantit"t, 40. Alpenland.
5 e n k r e c h t : 1. europ. Hauptstadt. 2. weibt. Vor-
name. 3. ausgestorbener strrauftenahnlicher Riesen-
vogel Neuseelands, 4. einmastiges Schiff. 6. Stadt in
Sachsen, 7. chem. Abk¸rzung fur Lantban. 8. Lebens-
bund, 9. Ort In Sudtirol, lt. Gew¸rz, 14. amerikani-
scher Ausdruck der Uberraschung, 17. anderer Aus-
druck fur Fruhling; 20. Was sich jeder R"tsetrater
w¸nscht, 22. Weinernte, 23. Warnung. 24. ital. Stadt.
25. Nebenfluþ der Oder, 27. Herbstblume, 28. Schmelz,
30. Ausdruck beim Nahen. 33. Gew"sser. 35. schweiz.
Kanton. 37. Verhaltniswort.
Kennst du die Zahlen?
1. Amerika wurde. . . . entdeckt.
2. . . . .starb Goethe.
3. Die Zugspitze ist . . . Meter hoch.
4. Eine Eþigabel hat meistens . , Zinken.
5. Der WVettrekord im 100-m-Lauf steht auf. . . . Sek.
6. Der l"ngste Fluþ der Welt ist . . . . km lang.
7. Der Erdumfang am   Ÿquator betr"gt .........
8i. Unser Meter ist der ........   Teil davon.
Besuchskartenr"tsel
H. PRIK
GERA
Welchen Beruf hat dieser Herr?
Was Ist das?
1 .alter Farbanstrich?
2. Fischbrut?
3. Sonnenbrandblasen?
4. Mondoberfl"che?
5. Unterseite einer Tafel
Nuþschokolade?
6. erkaltete Lava?
,Sollen wir nicht den alten
Schuh anh"ngen? Mir tut
der alte Kerl so leid, denn er
wartet schon f¸nf Stunden.'-
Zeichnung: Kronenberg
c ä I% 1, - 1 -41i -,1 L ) C. 1  4
- e       3 L           h    p L
r r            Lt ä2      r -
Erg"nzungsr"tsel
Die eingezeichnteten äHierogyphen' sind so zu erg"n-
zen, daþ die dadurch entstehenden groþen Druck-
buchstaben W–rter mit folgender Bedeutung ergeben:
Wa ag er e chbt: 1. Stadt in der j"hrlich von den
Gewerkschaften veranstaltete Festspiele stattfinden.
5 e it k r e c h t : 1. Blume. 2. Schneiderwerkzeug, 3.
Glanzpunkt, 4. Toitettegegenstand. 5. offener Bahn-
frachtwagen, 6. Nebenfluþ der Donau, 7. Himmels-
richtung, 8. m"nul. Vorname. 9. Stadt in Westfalen,
10. weibl. Vorname, II. Baunmart, 12. Pelzrobbenfell,
13. falsche Zeitungsnachricht und Vogel, 14. Tonzeichen,
Man spricht von:
1..       . . ..   . prmten
2..  . .  . .  . . .M  arzipan
3.
4.
...Mostert
...Stollen
5.........           Sprotten
6.........            W¸rstchen
7.........           Lebkuchen
Setze vor die obigen Spezialitaten den Namen der
Stadt. mit denen sich ihre Ber¸hmtheit verbindet.
Silbenr"tsel
Aus den nachstehenden Silben sind 17 W–rter zu bil-
den, deren Anfangs- und E.ndbuchstaben, beide von
oben nach unten gelesen, ein Spridhwort er'gehen:
a - ar - brog - crim - da - da - de - e
- e - ei - ei - fi - frie - ge - ge - hoch -
hu - i - kel - land - leh - ler - 1er - itt
-  lumt   mit -  nadis - nat- nau -    ine -ner -
re - ri- ri - schau - te- te -      tern- u - ul
1. dasselbe wie richtig oder prazise, 2. Ausbildungs-
zeit, 3. Schutzpatron der Skifahrer, 4. nahe Verwandte,
5. Stadt in Sachsen, 6. Teil des Hauses, 7. aadere
Bezeichnung f¸r Gebirge, 8. Pulsader. 0. Stimmlage,
10. andere Bezeichnung f¸r Internat, II. Nachtvoepl,
t2. von vielen Menschen ersehnt. 13. Verbindungs-,
wort, 14. Werkstoff. 15. Vorname einer Romanfigur
von Fontane, 16. d"nische Flagge, 17. Einzelgesaag.
Ich ein Buchstabe.)
Aufl–sungen aus Nr. 12
Krezwetu"IsL. Wa ag er e chbt: 1. Parole, 5. Sam,
8. Arena. 9. Care, 10. Sage, lt. Damon, 13. Est. 15.
Leane. 17. Abend. 19. lire. 22. Rigel. 23. Nero, 25.
Dein. 26. Maler, 27. Ego. 28. Arbeit.
Senkrecht: 1. Pas. 2. Arad, 3. Regel, 4. One,
5. Same. 6. Arosa. 7. Mentor. II. Diner 12. Kabel,
14. Huerde, 16. Giieg, 18. Diele, 20. Agio, 21. Drei,
23. Nab. 24. Ort.
Silhenratzel. 1. Okapi, 2. Dekade. 3. Atlas. 4. Salzadt,.
5. Salerno. 6. Saline, 7. Italien, 6. Endivie, 9. Eminanz.
10. Walchensee, lt. lrawadi, 12. Gellert. 13. Gerhard,
14. Rupie, 15. Umformer, 16. Efendi, 17. Nehru. 18.
Essen. 19. N–tigung, 20. Beate. 21. London, 22. Ideal,
23. Estomihi, 24. Begonie, 25. Eigenlob. 26. Dame.
.O daþ sie ewig gr¸nen bliebe.
Die sch–ne Zeit der jungen Liebe!'
Was ist das? Moderne Plastik von Karl Hartung
.Holz'.
Magisdies Quadrat. Alge. Lyon. Gott, Ente.
Wabenritsel. 1. Herder, 2. Kandis, 3. Edison. 4. Schlei,
5. Ideell, 6. Osmane. 7. Elohim, 6. Nachen.
Xfammz"tsel. Waagerecht: Ruhrbah–rde. Senkrecht:
1. Rhein. 2. Hagen, 3. Bohne, 4. Hilde. 5. Rodie,
6. Erben.
Wer tut was? Katzen schnurren, Tauben girren,
Spatzen schilpen. Schweine grunzen, K"lber bl–ken,
Schlangen zischen. G"nse schnattern, F¸chse kektern,
Hirsche kn–ren. Rehe fiepen.
1                             4
Bilder ohne Worte     Zeichnung: Otto Schwelge


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