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Jahrgang 19, Nr. 4 (April 15, 1966)

Barley, George
Pflanze einen Baum,   p. [4]


Page [4]

*.., ( Mose 19,33). Au 
ilen in Galliäa, Judäa ur 
Jerusalem und Nazarel 
teisenden ein, sich mit c 
1 an der Wi.d.rbewaldum 
n Landes zu beteiligen. 
Kiefer, Eukalyptus, Zeder, Zürgel- 
baum, Eiche, Pistazienbaum, Zypres- 
se und Akazie sollen künftig in den 
Wäldern Israels bestandbildend sein. 
Der Reisende, der mit eigenen Hän- 
den einen Baum pflanzen will, kann 
im Rahmen des lokalen Aufforstungs- 
programms frei die Art der Setzlinge 
wählen. 
Tafeln wie diese, die den Reisenden 
auffordern, mit eigenen Händen in 
Israel einen Baum zu pflanzen, stehen 
in GaliUäa, in Judäa und im Negev, 
auf dem Hochplateau von Jerusalem 
und in den Hügeln Nazareths. 
zen eines Bäumchens sehr wohl unter 
dem Souveniraspekt sehen. Ein Reise- 
andenken, das ist es auch. Aber es ist 
nicht nur das. Die Bescheinigung, daß 
man eigenhändig für ihn einen Baum im 
Heiligen Land gepflanzt hat, rührt zwar 
mit dem Sonderstempel aus dem Wald- 
postamt sogar den Philatelisten. Aber 
sie erfreut, Sonderpoststempel hin oder 
her, auch den Frommen. Und die Mehr- 
zahl derer, die ihr Bäumchen in der kar- 
gen Erde bergen und ihm an seinem 
neuen Ort das erste Wasser geben, un- 
terziehen sich der Handlung mit Ergrif- 
lenheit, Juden und Christen; mit schö- 
ner Feierlichkeit tun sie auf biblischem 
Boden so, wie es die Bibel verlangt. 


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