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The History Collection

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Aufwärts
Jahrgang 8, Nr. 24 (November 24, 1955)

An den 'Aufwärts',   p. 2


Heinrich Steinfeldt gestorben,   p. 2


Dohrenbusch, Hans
Ist forcierte Aufrüstung eine Lösung?,   p. 2


Der DGB zum Referentenentwurf für ein neues Jugendarbeitsschutzgesetz,   p. 2


Hirsch, Kurt
Die deutsche Tragödie,   p. 2


Page 2

einer Demi 
voll und g 
Die deutsche Tragödie 
Von KurtM Hrsdh 
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der Bu 
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)lg.   und wir 
em     gen de 
altung einmün- 
h erinnern, daß 
en diese Vor- 
iner gemeinsamen Außenpolitik 
position ruft, sie aber sonst nicht 
Samthandschuhen   anfaßt. Die 
che Situation der Bundesrepublik 
n. Es wird gewiß mancher Uber- 
d daraus resultierender Folge- 
irfen, um zu einer gemeinsamen 
dien Konzeption zu kommen. Es 
r, daß dabei die innere Politik 
republik eine maßgebende Rolle 
. Nur allzuviel ist auf sozialem 
nennen: Es dürfte wohl kaum einen demo- 
kratischen Staat in der Welt geben, in dem es 
dem Außenminister erlaubt ist, im Kuratorium 
einer abendländischen Gesellschaft zu sein, 
deren Ziel die Abschaffung der Demokratie 
und die Einrichtung eines Standestaates nach 
zum Referentenentwurl fhr ein 
Z  i  -M 
jIuIIIUIUcIILIuIlULUgeiL 
und wir hier geleg 
davon etwas sahen 
gezeigt, das eins< 
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ich an dieses Kind 
sen sich die, die 
schüren, von solche 
Was kann man tfu 
zu machen? Oft den 
zum andern laufen 
gut sein soll... 14 
schreiben, was ich 
weinende Kind be 
Erna Rumpf, Kreisc 
, Wochenschau 
ch mal ein Kind 
Ssen an einer 
nie. Oft denke 
a ankiagt! Las- 
im acheiJ 
Heinrich 
gestoren 
von 63 Jahren ist der Lani 
de des DGB Nordmark 
g gestorben. Von frühest 
er in der gewerkschaftli 
men     Der Bundesvorstand des Deutschen Gewei 
rn?     schaftsbundes hat in  einem  ausführlich 
ders   Memorandum zu dem Referentenentwurf d 
nem     Bundesarbeitsministeriums  für  ein  neu 
iß er   Jugendarbeitsschutzgesetz Stellung genomme 
alles   In  der  an   das  Bundesarbeitsministeriu 
das     gerichteten Stellungnahme wird dem Refere 
tenentwurf in seiner Grundtendenz zug 
stimmt. Es wird begrüßt, daß die gesam 
Rechtsmaterie im Gesetz geregelt werd 
soll und mur wenige Rechtsverordnungen vc 
gesehen sind. Der Einbeziehung aller Beruf 
und Wirtschaftszweige in das neue Jugeni 
arbeitsschutzgesetz - eine Anzahl war bish 
ausgenommen - findet ebenfalls die Zustii 
mung des DGB. In manchen FormulierungE 
sollte aber eine Vereinfachung des Gesetz 
erreicht werden. 
rk-    arbeit -  auch sogenannte gelegentlidce 
ýen    Beschäftigung  -  zu  verbieten. Ebenfalls 
les    müssen für Kinder und Jugendliche, die mit 
les    dem Arbeitgeber verwandt sind, die gleichen 
en.    Schutzbestimmungen gelten. Nach den vor- 
.im   liegenden Erfahrungen ist die Schutzbedürf- 
n-    tigkeit gerade dieser Kinder besonders groß. 
e-    Allgemein muß  ele Verschlechterung des 
te    geltenden Rechts vermieden  werden. Der 
[en    Entwurf vermindert in  vielen  Fällen die 
r-   Schutzvorschriften für Jugendliche, die das 
is-    17. Lebensjahr vollendet oder ihre Lehr- 
.d-   abschlußprüfung bestanden  haben; das ist 
er   nicht gerechtfertigt. Große nachteilige Aus- 
I-   wirkungen auf die Gesundheit dieser Jugend- 
en    lidien sind zu befürchten, wenn an der Ein- 
es   schränkung festgehalten wird. Ferner sehen 
die Gewerkschaften eine Gefahr darin, wenn 
den Aufsichtsbehörden bei vielen Bestimmun- 
er   gen die Möglichkeit gegeben würde, Aus- 
h-   nahmebewilligungen zu gewähren. 
Zwar ist erfreulicherweise im Referentenent- 
wurf allgemein eine Herabsetzung der Arbeits- 
zeit für Jugendliche und eine verbesserte 
Regelung der Ruhepausen berücksichtigt wor- 
den. Der DGB hält jedoch eine Verkürzung 
der Arbeitszeit der Jugendlichen auf sieben 
Stunden täglich und vierzig Stunden wöchent- 
lich aus gesundheitlichen Gründen für drin- 
gend notwendig. Einer   Verlängerung cter 
Arbeitszeit für Jugendliche über dem 17. Le- 
bensjahr oder für diejenigen, die die Lehr- 
abschlußprüfung bestanden haben, kann aus 
diese m lrundnl nichtzu atnimmnt werden. Im 
Seit dem Erscheinen der letzten Ausgabe un- 
seres Blattes wurden in der Bundesrepublik 
zwei Feierstunden abgehalten, die nicht nur 
zeitlich, sondern - von einer höheren Warte 
aus betrachtet - auch sonst in einem gewis- 
sen Zusammenhang stehen. Aus Anlaß des 
Volkstrauertages wurden zum Gedenken der 
Toten in verschiedenen Städten Feierstunden 
abgehalten. Auch im Plenarsaal des Deutschen 
Bundestages in Bonn gedachten Sprecher der 
Kirchen und der Bundesregierung der Gefal- 
lenen der beiden Weltkriege'. 
Wir halten es als Gewerkschafter - die nicht 
unter den Krankheitssymptomen des deut- 
schen Vergeßlichkeitswunders leiden - für 
beklagenswert, daß man bei diesen repräsen- 
tativen Trauerkundgebungen für die Soldaten, 
die unbewußten Opfer nationalsozialistischen 
Größenwahns, nicht auch Worte des Geden- 
kens für die bewußten Opfer der national- 
sozialistischen Barbarei fand - für die gläu- 
bigen Christen beider Konfessionen, für die 
Gewerkschaftsfunktionäre  und Hitlergegner 
aus allen politischen Lagern, für die Opfer von 
Hitlers Volksgerichtshöfen, für die Opfer des 
Henkers Freisler, dessen Witwe gerade in 
diesen Tagen eine monatliche Pension von 
1200 DM zugesprochen erhielt, während zur 
selben Zeit im Bundesrat der Versuch gemacht 
wird, die  geplanten  Wiedergutmachungs- 
leistungen  für die  Opfer des national- 
sozialistischen  Regimes  wesentlich  einzu- 
shränken - und daß man für jene Millionen 
Juden keine Worte des Gedenkens sprach, von 
denen leider heute nicht einmal mehr Gräber 
zeugen. 
Ungeachtet alles demokratischen Optimismus 
fällt es uns sehr schwer zu glauben, daß es 
sich bei diesen Unterlassungen nur um eine 
Nachlässigkeit oder Vergeßlichkeit gehandelt 
haben soll, denn auch bei anderen Gedenk- 
feiern der Bundesrepublik wurde über die 
Opfer des Dritten Reiches in den meisten 
Fällen diskret geschwiegen. 
Psychologen lehren, daß man Dinge nur dann 
vergißt, wenn man nicht gern an sie denkt. 
Die Grenze zwischen politischer Vergeßlichkeit 
und einem   Symptom   für eine bestimmte 
Geisteshaltung ist sehr verschwommen ... 
Die zweite Feierstunde, die wir in den 
Tagen erlebten, war die Verpflichtu 
ersten .101 deutschen Soldaten, die ' 
verteidigungsminister Theodor Blan 
nahm. Gewerkschaftskollege Blank 
die Soldaten auf, <lebendiger Ausdruck 
freiheitlichen Lebensordnung» zu se 
drückte die Hoffnung aus, daß die ,,k 
deutschen Streitkräfte durch Erhöhu 
Verteidigungsbereitschaft zur Sicheru 
Friedens beitragen' mögen. Zur selb 
wurde in Genf in der Frage der 
Deutschlands keine Einigung erzielt und 
Problem auf die sehr lange Konfere 
geschoben. Diese betrübliche Tatsache i 
zuletzt auch auf die Aufstellungt 
republikanischer Streitkräfte zurückzu 
Die Feiern für die Toten zweier si 
Weltkrieae bei Nihterwähnung der 01 
Erwin uuntn 
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Modeschöpfe 
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Heike Köppin 
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