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Jahrgang 4, Nr. 13 (June 30, 1951)

Aus unseren Gruppen,   p. 13 PDF (647.6 KB)


Page 13


AUS UNISEREN GRUPPEN
alle gruppen die berichte an den aufw"rts schicken werden gebeten sich mit
dreiþig schreibmaschi-
nenzeilen zu begnuegen stop alle gruppen die berichte an den aufw"rts schicken
werden gebeten sich
Braun gebrannt
Vierzig junge Kollegen der IG Bergbau, Be-
zirk Bochum, verbrachten zw–lf Urlaubstage
auf der Insel Norderney: Erholung, Ent-
spannung, Schulung.
Braun gebrannt und gut erholt fuhren sie
wieder nach Hause. Und im n"chsten Jahr
soll es wieder . . . nach Norderney?
Ebert
Auf Einladung der Ortsverwaltung der
GdED Heidelberg fuhr eine Jugendgruppe
GdED aus Wiesbaden in die Neckarstadt
Heidelberg: viel besungen wegen ihrer
Sdc–nheit.
Bergstraþe, Obstplantagen, Burgruinen. Kol-
lege B–ning, Ortsbevollm"chtigter der Orts-
verwaltung Heidelberg, ¸bernahm selbst die
F¸hrung. Am Grabe des Arbeiterf¸hrers
und Reichspr"sidenten Ebert verweilten sie
einige Minuten in stillem Gedenken.
Von hier ging es zu dem Ehrenfriedhof der
Gefallenen, dann durch die W"lder der
Stadt Heidelberg und den Kaiserstuhl
hinauf.
Metall
äWir wollen nicht wieder schuldig werden,
sondern mit aufgeschlossenen Herzen und
wachen Augen f¸r das Wohl der Arbeiter-
schaft k"mpfen. Die Jugend wird daf¸r ein-
treten, daþ jeder sein Leben ohne Not -
aber auch ohne ¸bertriebenen Luxus - fri-
sten kann. Wir nehmen das Recht der Kri-
tik und des Protestes in Anspruch, wenn
wir sehen, wie heute auf der einen Seite
gepraþt und auf der anderen Seite gehun-
gert wird. An der Jugend wird es liegen,
daþ einmal wirklich neue M–glichkeiten
und ein echter sozialer Friede zum Durch-
bruch kommen."
Das sagte Richard Kohlberger, Jugendsach-
bearbeiter beim Vorstand der IG Metall,
auf der Bezirks-Jugendtagung der Industrie-
gewerkschaft Metall. Er predigte nicht den
Klassenkampf, sondern wies auf die schwere
Verantwortung hin, die die Jugend f¸r die
zuk¸nftige Gestaltung des Staates trage.
Der Kampf auf den Barrikaden hat sich zu
einer geistigen Auseinandersetzung ent-
wickelt, bei der die Gewerkschaftsjugend
nicht abseits stehen darf. Jeder, der heute
glaubt, diese Jugend als Ziel seiner politi-
schen und radikalen Freibeuterei benutzen
zu k–nnen, muþ gewarnt werden!"
Die starke Anteilnahme an der Delegierten-
tagung bewies den Willen und das Inter-
esse der Jugend, Verantwortung zu tragen,
den geistigen Kampf aufzunehmen, um einem
echten sozialen Frieden in der Mitbestim-
mung den Weg zu bereiten.
In einem Gong
Ferien- und Schulungslager der K–lner Eisen-
bahnerjugend in den Bergen. Umgeben von
Kreuzeck und Waxensteinen, am Fuþe
der Zugspitze, liegt Hammersbach. Ziel von
100 Kollegen ist im Monat Juli wieder das
Hotel H–llentalklamm. Bekannt durch seine
gute und reichhaltige K¸che (Red.: aha!).
Die Vormittage sind den Referenten vor-
behalten. Die herrliche Umgebung sorgt in
der Freizeit f¸r Abwechslung. Ferien und
Schulung sind in einem Gang gel–st. Und
das kostet f¸r jeden Kollegen f¸r 14 Tage
31,20 DM.
13
-.7-F
IHR  ERINNERT  EUCH  NOCH:Der A UF W           A RTS bat seine Leser,
IHR      ERINNERT        EUCH     NOCH:       ihm Fotos zu schicken, die
aus dem
Rahmen der ¸blichen Wald- und Wiesen-Fotos fallen. Wir versprachen
15 DM f¸r die
Ver–ffentlichung. Hier ist das erste: Telegraphenstangen. Was sagt
ihr zu dem Bild?
Seht es euch genau an. Es Ist ãStimmung' darin. Aber was f¸r
eine Stimmung? Alfried
Franzen aus Essen fotografierte keine "Silberbirke im Mondlicht",
er hatte den Mut,
etwas Technisches aufzunehmen. Hart steht die Eisenkonstruktion in einer
Landschaft,
in einer Landschaft, die sich mit der Technik - vertr"gt. Ein Motiv so zu
sehen,
heiþt: die Wirklichkeit sehen. Und das wollen wir dochl
Die technischen Daten: Tenax mit Tessar 1:3,5, Blende 4, 1/10 Sekunde.
1 4-
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Naufl ml
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