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The History Collection

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Aufwärts
Jahrgang 4, Nr. 6 (March 24, 1951)

Ruffing, Anny
Frühlingsboten der Mode,   p. [14]


Page [14]


Keine Sensationen, dies sei gleich vorweg
gesagt, brachten die saisonbedingten in- und
ausl"ndischen Modenschauen f¸r das kom-
mende Halbjahr 1951. Daf¸r aber alles, was
ein Frauen- und M"dchenherz entz¸cken und
was man mit einigem Geschick auch mit
einem kleinen Geldbeutel bestreiten kann.
Die groþe Linie hat sich im Vergleich zum
Vorjahre kaum ge"ndert. Die Roddl"nge ist
die gleiche geblieben. Der enge, schlanke Rock
behauptet sich st"rker neben den weiterhin
beliebten weiten Glocken- und Plisseer–cken.
Neu in der Linie ist die eng modellierte.
H¸fte und der erst oberhalb des Knies
weiter werdende Rock. Der enge Rock, das
Lieblingskind der diesj"hrigen Fr¸hjahrs-
mode, zeigt h"ufig h¸ftbetonende Taschen,
leichte, sich aus dem Schnitt ergebende H¸ft-
drapierungen, sch¸rzen"hnliche, lose um-
gebundene  Uberr–cke  und  sch"rpenartig
wirkende einseitige groþe Schleifen, welche
andermal als sommerlich leuchtende breite
Reverse, fast immer erg"nzt durch h¸bsch
geschnittene Ÿrmelaufschl"ge an meist drei-
viertellangen Ÿrmeln. Die Ÿrmel werden
wieder –tter eingesetzt, aber auch der an-
geschnittene Kimono"rmel behauptet sich in
halber und dreiviertel L"nge. Schr"ge Knopf-
leisten und plissierte Garnituren aus dem
Material des Kleides sind weitere mo-
dische Attribute der Kleider, Kleine brave
Kr"gelchen und konservative Reverse, Perl-
mutterkn–pfe und einzelne groþe dekora-
tive Schmuckkn–pfe, h¸ftenbetonende Klap-
pentaschen und Lederg¸rtel geben den
modischen Ausschlag bei den Vormittags-
kleidern. Anspruchsvolle weiþe Garnituren,
schr"ge Schnittf¸hrung, h¸ftenbetonende Dra-
pierungen, Sch¸rzen- und Sch"rpeneffekte
betonen die schlichte Eleganz der Nachmit-
tagskleider. Weite runde und tiefe viereckige
Ausschnitte sieht man bei den bereits sehr
die strenge Linie reizvoll auflockern und
die modische Silhouette betonen.
Zum engen Rock tr"gt man weite und gerade
mittellange Jacken betont sportlich. Guter
Schnitt, aparte Knopfgarnituren und groþe
schicke Taschen geben den modischen Effekt.
Farbige groþkarierte Wollstoffe sind das
Material. Zum Nachmittag behauptet die
Seide das Feld. Kost¸me aus eierschalen-
und honigfarbener Honanseide mit halb-
langem Armel wirken ansprechend sommer-
lich. Die Jacken zeigen ein weichgeschnitte-
nes Oberteil, sehr eng geg¸rtete Taille und
weite h¸ftbetonte Schoþteile, oft noch be-
sonders betont durch schr"g eingearbeitete
Taschen. Hier besonders, aber auch an allen
anderen Modellen, waren der meisterliche
Schnitt und die sorgf"ltige Verarbeitung das
eigentlich Bestechende. Die sogenannten
klassischen Kost¸me geben sich ebenfalls
sehr taillen- und h¸ftenbetont. Die Jacken
tr"gt man wesentlich k¸rzer als in den Vor-
jahren. Glatte sogenannte kombinierte Woll-
stoffe, z. B. zarte helle Karos f¸r die Jacke
und winzige Streifen f¸r den Rock, beides
aus gleichem Material, sind neu. Alle Farben
sind dezent. Eierschale und Honig, Tauben-
blau, Mausgrau, Linden- und Blattgr¸n wer-
den gern mit tiefschwarzem Zubeh–r zur
uodischen Geltung gebracht. Man liebt
Simtreverse und Taschenaufschl"ge, Dagegen
tr"gt man zu Dunkelblau, Mausgrau und
Schwarz strahlend weiþe Pikeegarnituren.
Diese geben auch den schlanken dunkeln
Kleidern den modischen Reiz. Einmal als
groþe gerade Schleife am Ausschnitt. ein
Japota istda tll an  der Winde. Das ganze Jahr
Ober walten       lodzihen sie Ober das Land. Die
Japanidtdm fleibeurn haben den Winden Namen
gegeben   dem   Prthlingwind   nennen  sie  den
,,entz;4',diw bwetehd   Somr      d lAorashi)
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Die Vereinigten Staaten haben in 200 Jahren tech-
nisch mehr erreicht als, die Welt in MM0 Jahren.
In Zahne 110 gab am nur 175 Millionen Menschen
i fm Erpa. 122 'Woarn esl schon 450 Millionen, und
Ilt Jahre sp"ter, 1im. waren es 526 Millionen.
sommerlichen Modellen, meist gleichzeitig
zu weit schwingenden Glocken- und Plissee-
r–cken.
Die Ubergangsm"ntel zeigen neben dem in
diesem Jahr sehr groþ karierten H"nger die
neue gerade Ulsterform. Von den sehr groþen
Kragen des Vorjahres ist man scheinbar ab-
ger¸ckt. Die Stulpen der durchweg weiten
Ÿrmel werden oft, wohl an warmen Vor-
frtihlingstagen, auf Dreiviertell"nge umge-
schlagen. Groþe Taschen geben auch dem
Mantel den modischen Blickfang.
Text und Zpidhnunq: Anniv Ruffing
In dem tropischen Gew"ssern gibt es rund f¸nfilg
.Arten ..fliegende Ftsche". Die ganz kleinen er-
heben sich nur wenige Zentimeter ¸ber die
Oberfl"che des Wassers, einige gr–þere Sorten
erreichen teilweise eine H–he von f¸nf Meter und
eine Weite bis zu 90 Meter.
Kaugummi wird schon ¸ber 50 Jahra gehandelt.
1075 wurde der erste Kaugummi verkauft. Die
Kaugummiindustrie ist heute In Amerika ein wich-
tiger Wirtscbaftszweig. Das Kauen von anderen
Mitteln wie Tabak, Betel oder KCot& ist aber eine
uralte Angewohnheit.
Im allen ]Rom begann das neue Jahr am 1. M"rz.
Am selben Tage traten die neuen Konsuln ihr
Amt an. Als Ende 154 v. Chr. in Spanien ein
Aufruhr ausbrach, wollte men in Rom nicht mehr
die alten Konsuln mit seiner Niederwerfung be-
auftragen, weil sich ein Kominendowechsel w"h-
rend der K"mpfe nachteilig ausgewirkt h"tte.'Man
lieþ daher das Jahr 154 nur 10 Monate dauern und
begann das Jahr 153 einfach mit den 1. Januar.
Andere V–lker feierten andere Neujahrstage: die-
Christen des Orients den 6. Januar (T~ag der Taufe
Christi>. die des Abendlandes den 25. Dezember.'
Papst Zacharlasl verbot die Feier am 1. Januar. abs
Heldenbrauch. Erst Papst Gregor XIII. nahm 15U1
den 1. Januar In den nach ihnm benannten Kalender
als Neujahrstag auf. In Ruþland wurde der Orago-
rianische Kalender erst 1918, in Rumniþen 1912 und
in Griechenland 1923 eingef¸hrt.
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