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The History Collection

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Aufwärts
Jahrgang 3, Nr. 3 (February 11, 1950)

H. T.
Gewerkschaftsheim Suttenhütte,   p. 8 and 9 PDF (1.2 MB)


Page 8 and 9


5'5I           A
ä2
1
Auf dem Ubunqbh¸gel in der Nahe de- H¸lte sserden die- erster.
(;ehvi.,rstiche- gestartet. Noch steht
nianchtr eitwas unsicher auf den Beinen: denn selbst das Kehren will qelernt
sein, und oft ~
mehr Kraft als Geschicklichkeit aufgewendet.                            
        Foitos:tib<i
n.W~ ä.itwatzclen in <1er -AiiIagssinnp renni
1~~~        und  Skihasen   f¸r neue 'Taten
Es heiþt weiteruben, damit zunachst dir Schneepfluq sitzL Dann kann,
man ans Schwingen denken.
GEWERKSCHAFTSHEIM
S UTTE N HUTTE
äIn allen Menschen steckt der Wunsch, t¸r
,Zeiten aus dem engen Bezirk des t"glichen
Lebents hinauszuk mmen. Die Sehnsucht
,nach Bergen, Wasser, Heide und W"ldern
ist in allen wach. Jeder m–chte ein 5t¸ck
Fremde   sehen,. die  Sch–nheiten  anderer
Landschaften erleben und bewundern, f¸r
Tage oder Wochen hinausfahren oder -wan-
~dern und fern der t"glichen Gesetzm"þig-
~keit ausspannen, dann heimkehren mit
einem Reichtum an Eindr¸cken, Erlebnissen
und neuen Gedanken, die den Alltag f¸r
lrange Zeit beleben.
äDoch nur wenigen Menschen sind diese
,M–glichkeiten  beschieden.  Nach  langen
~K"mpfen ist es den Gewerkschaften gelun-
~gen, die bezahlten Ferientage f¸r die schaf-
1fenden Menschen festzulegen. Aber wie viele
ivon ihnen k–nnen ihre Ferienzeit zu dem
,machen, was sie sein soll. Eine Zeit der
Entspannung, in der man die t"glichen Sor-
Igen und N–te hinter sich l"þt. Das, was der
:Arbeiter verdient, reicht gerade zur Bestrei-
~tung des t"glichen Lebens. ganz besonders
,heute, wo die Preise k¸nstlich hochgehalten
werden.
Viele Organisationen, in denen sich arbei-
;tende Menschen zusammenfanden, haben
!auf ihre Art versucht, das Ferienproblem
~des schaffenden Menschen zu l–sen.
Die Gewerkschaften haben maþgeblichen An-
teil, indem sie durch Schaffung von eigenen
Erholungsheimen billigen Ferienaufenthalt
erm–glichten. Auch heute beschreiten die
Gewerkschaften wieder diesen Weg. Zwar
noch nicht in dem Umfang wie fr¸her, da
viele Heime noch nicht an die Gewerkschaf-
ten zur¸ckgef¸hrt oder durch Kriegseinwir-
kung zerst–rt wurden.
Doch unsere bayrischen Kollegen haben
schon seit langer Zeit Ferienheime wieder
in eigener Verwaltung. In den landschaft-
lich sch–nsten Gegenden der bayrischen Berge
stehen die Erholungsheime Raintaler Hof bei
Garmisch-Partenikirchen und H-allthurm be~i
Bad Reichenhall den Kollegen wieder zur
Verf¸gung. F¸r die Jugend sind mit der
Winklmoosh¸tte bei Reit im Winkl, demnJu-
gendheim Raintaler Hof und der Suittenh¸tte
ganz  besondere  Ferienm–glichkeiten  f¸r
Sommer un-1 Winter geschaffen. Hier k–n-
nen Jugendgruppen zui ganz billigen Prei-
sen ihren Urlaub gemeinsam verbringen. Die
Gruppen, die einen wundersch–nen Urlaub
im Sommer oder Wir-ter auf einer dieser
H¸tten verbringen wollen, wenden sich an
das Jugendsekretariat des Deutschen Ge-
werkschafts-Bundes, Bezirksleitung Bayern,
M¸nchen, Landwehrstraþe.            H. -.
1
In solch einem Aufenthaltsraum muþ man sich wohl f¸hlen.
I
<icht Mafld kenn sich
Freundlich sind auch die Sdhlafr"u.me.
Und wer mehr vom Sommer h"lt, bitte. Wie ihr seht, ist die H¸tte audh
im Sommer ein ideales Urlaubsziel.
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