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Nationale Front des Demokratischen Deutschland / Weissbuch über die amerikanisch-englische Interventionspolitik in Westdeutschland und das Wiedererstehen des deutschen Imperialismus
([1951])

2. Regierung und Volk in einer Front,   pp. 188-189 PDF (2.1 MB)


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verbreitert,.als auch das auf den Grotewohl-Brief folgende Angebot der Volkskam-
mer der Deutschen Demokratischen Republik an den Bonner Bundestag der Ableh-
nung verfiel. Das deutsche Volk konnte sich davon uberzeugen, wer seine nationalen
Interessen vertritt und wer seine nationalen Interessen verrat.
Es wurde in diesem Zusammenhang neuen groBen Schichten der Bev6lkerung auch
in Westdeutschl-and klar, daB die Politik derEinheitDeutschlands, die von
derRegie-
rung der Deutschen Demokratischen Republik konsequent vertreten wird, der
ein-
zige Weg zu einer friedlichen Entwicklung ganz Deutschlands ist.
2. Regierung und Volk in einer Front
Pruistein fur jeden Deutschen: die Einstellung zur Frage des Friedens
Es ist kein Zufall, dai die Deutsche Demokratische Republik mit allen Schichten
der
Bevolkerung, mit ihren Parteien und Massenorganis~ationen und ihrer Regierung
in
dem verantwortungsvollen und schweren Kampf des deutschen Volkes gegen Remili-
tarisierung und Krieg an erster Stelle steht.
In der Deutschen Demokratilschen Republik wurden dem deutschen Imperialismus
und Militarismus - dem Potsdamer Abkommen entsprechend,- die Grundlagen
entzogen. Hier wird jede Kriegshetze als stTafwtirdiges Verbrechen angesehen.
Hier
kommt die Friedenssehnsucht, der Friedenswille des ganzen deut-schen Volkes
in
vollem Umfange frei zurGeltung.DEPnn die Regierung der Deutschen Demokrattschien
Republik ist eine Regierung des Volkes, die dem Willen des Volkes entsprechend
handelt.
Ein Pruifstein ffur die wahre Einstellung jedes einzelnen Deutschen, jeder
Partei, jeder
Organisation, jeder Regierungsinstitution zu den Lebensfragen der deutschen
Nation
ist die Haltung gegeniiber der Volksbefragung gegen die Remilitarisierung
Deutsch-
lands und far den AbschluB eines Friedensvertrages im Jahre 1951.
Wahrend Adenauer und seine Separatregierung im Auftrage der amerikanischen
Okkupanten und der deutschen Monopolherren mit Verboten und hemmungslosem
Polizeiterror auf den Aufrutf des in Westdeutschland unter Anteilnahme aller
Kreise
der Bev6lkerung gebildeten Ausschusses far Volksbefragung gegen die Remilitari-
sierung antworteten, fand dieser Aufruf in der Deutschen Demokratischen Republik.
uiberall bei der Bev6lkerung wie bei der Regierung starksten Widerhall und
bereit-
willige Unterstiutzung.
Adenauer und seine Minister berieten in Geheimkonferenzen auf dem Petersberg
mit den Hohen Kommissaren der imperialistischen Westmachte daruiber, wie
sie die
immer starker den Frieden ford'ernde Stimme des deutschen Volkes ersticken,
wie
sie moglichst schnell die Jugend We-stdeutschlands in die Massengraber eines
neuen
Weltkrieges hetzen k6nnen. Zur gleichen Zeit waren der Prasident der Deutschen
Demokratischen Republik und die Mitglieder der Regierung zusammen mit den
Funktionaren der Parteien und Massenorganis-ationen wochenlangTag furTag
unter-
wegs, um in Fabriken und Werkstatten, in D6rfern und Stddten far den Frieden
zu
werben und auch den letzten vielleicht noch schwankenden Deutschen von der
Not-
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