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Jahrgang 8, Nr. 5 (March 3, 1955)

Es wird wieder Frühling,   p. 3


Page 3

Us tM      zU r ulob=ISa   bis heute, Ralf und Ulla, aber 
das junge Paar aus Stockholm scheint sich noch ein paar 
Sommer lang einig zu bleiben. Wenn es nicht schon bei 
der Auswahl der Ansichtskarten zum ersten Krach kommt. 
Ralf und Ulla sind nämlich für eine kleine Ferienwoche 
in die Fjorde gefahren. Und wenn man in Ferien fährt, 
dann sind die Ansichtskarten für Freunde und Bekannte 
das wichtigste. Weniger wichtig nehmen sie das, was 
man im übrigen Europa hinter den jungen Schweden her- 
tuschelt, nachdem ein paar Filme ganz absichtslos schwe- 
dische Lebensgewohnheiten <frei enthüllt' haben ... 
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es Nacht wird In Part und der Autobus ist noch nicht 
dann sind diese letzten Minuten vor dem ,au revoir 
e ein kleines Geschenk des Himmels. Franiois und 
tine tun ordentlich die Füße weh. Besonders Franvois 
allein  seinen neuen Schuhen, die er natürlich heute abend 
haften  ort seiner Bettine vorführen mußte. Sogar der Polizist,
sräte  r eben vorbeiging, hat geschmunzelt. <Mal eine ernste 
haften  age, Herr Wachtmeister, finden Sie nicht, daß, so wie 
aill der  zwei da zusammenstehen, vielleicht ein kleines 
.s zum entliches Ärgernis.. «" - <Aber, Monsieur, es ist
sicher 
ieben    Ärgernis, wenn Sie überhaupt solche Gedanken haben. 
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Es wird wieder 
Frühling 
In Parbs Nbim  tockhh, am    Nw York 
Ftolgrafiert von Carr-Bru.u-Naum ()u (>M d NihmeiFriedel (1) 
Ws diezmi da Mach« ist verboten. Denn in Italien sind 
kleine Zärtlichkeiten in der Offentlichkeit strafbar. Sogar 
ein Küßchen in Ehren kann die Polizei verwehren. Meist 
drückt sie zwar eine Auge zu. Man war ja auch mal jung, 
und man weiß nie, in welche Lage man selbst einmal kom- 
men kann. Bei diesem Frühling... Am besten geht man 
natürlich zum Hauptbahnhof. Denn auf den Bahnsteigen 
der <Station Termini« darf man sich bei der Abfahrt eines 
Zuges zum Abschied küssen. Aber sonst auf offener 
Straße... Ein Glück, daß kein Polizist in der Nähe
ist. 
Und was uns angeht - wir haben nichts gesehen . . . 
ýgnet, 
nmen- 
Arbeit 


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