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Buschbauer, Hans / Populäres handbuch des Grasbaus, Futterpflanzenbaus und der Milchwirthschaft : unter Berücksichtigung der Bedürfnisse amerikanischer Landwirthe
(1883)

Erster Abschnitt: Gras-und Futterpflanzenbau,   pp. [1]-8 PDF (133.2 KB)


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Vanb Atoqnig bio breiiig -a1rte bebauten, otne in irgenb veldjer Feije fitr
bie &r4aftung ber afnaennnalrung im 5oben gejorgt au 4aben.
      Oann beoba6dtete ber Zauer im Wftlemeinen Eeinerlei 6iftem in ber
 9Teitenfofse feiner Wrftcte.  3a, in gatr iiefen l~aten h)ar iiber1aupt
ion
 keiner i3runctfofge, gecroeige iton einem Siftem berfelben, irgenbtie bit
 9?ebe- .3a~r aug, aftr ein, wurbe *§tne jegticden Viinger baffelbe
(3etreibe
 auf benfelben 'Ader gebaut.  3n Derberbficsfter Seife gejcdaI  biejeo in
ben
 frltaeren 6cfaoenflaaten, namentlid) in fofdten unter i1nen, bie fic4 faft
auoU
 Mlietlid ber (ultur ber Zaumroiofe unb be§ ZQabag §ingaben.  
 Zie dol=
 gen biefeg jebftn6roberijdsen VerfafrenO fiegen jeot offen am  Zage. Xtroo
 bem  terfolgen in neuefter 3eit unjere f. S. Vonan3afarmer baflefbe un=
 §eifbringenbe VerfaTren. ;Da werben 2anbftridte bei ber Cluabratmeife
an=
 gefauft; Beiaen wirb in Welbern Sebaut, bie jeantaujenbe ion  dfern um=
 faffen; unb Oeiaen, immer wieber Beiaen, Seiaen, auf benjelben Welbemn,
 olne jegfidjen Ziinger.  Von einer Wn~anglidcfeit an bie 2;4ote ift bei
bie=
 fenuRaubbotben feine Rebe.  Zer Bei3enbau tIirb fabritfmw ig, alTein be
 augen6tidtid~en Oewinn6 4alber tetrieben.  3ft bem iBoben enbfid4 (nub fear
 tange fann bao nict bauern) jebe Spur ion fraft unb Saft genommen, fo
 &e4anbeft man benjetben, Vvie ber gramer ben Sad beeanbett, beffen 3nQaft
 ierfauft ifi; man ixrletfeubert iIn au einem betiebigen $reife.
     IEo ift afferbingo tobenb anpuertennen, ba5 beutjfce anbwoirtte im gro=
feih Oanaen auf biefen etrber6tidcen Zia1tnen nitt twanbetten, nod) wanbefn.
Z4   lfdt eZ fil6 nidct in tbrebe fieffen, ba5 aud§ an i~nen ba6 verberbli*e
,Zeifpiet nict ootofommen fpurog torftiiber 8in8. Wuc in ben greifen beuts
ftler Zauern mu5 man oft bittere MQagen uiber bie Wtbname ber (grtragaB
fafligteit be4 Zobe§ oren.
     Za5 eo 4ote 3eit ift, fit5 nuad  littetn um3ufeen, bie beredsnet flnb,
ber fortfdireitenben (Crfd$opfnng be4 Zoben4 ein Biet au feben, rairb tein
na4§j
benTenber 2anbmann in 2tbrebe ftellen. Za5 eB jftdte Vittel giebt, bewceift
ber offen6are Cgrfotq einaetner nadtbentenber, tIatftrftiger 2anbroirtte,
bic
burdj rationeffeg Oerfalren bem entvoertteten, aUgefogenen, faft itoffom.
men ert5f0pften Ooben auf iaren beftoungen nene  Qraft unb neue $jffanaen-
nartrung gaben.
     ;Den finblicen O8evoonern ber Bfltidt n unb mittleren Staaten qat fI4
bie 91ot6,oenbigfeit ber Ver6etferung iltrer Weder fan3ft aufgebrtngt.  2[ber
auta flr bie 2anbwirtte ber weftlidsen unb welftic~ften Ztaaten riidt bie
3eit
nit 9Riejenjfcritten nii~er, oefdke ilnen eine Reform in ber Ze6anbtfnn ilrel
l~obeng, fonie in bem Zetriebe ilrer Birtjt4iaft a[4 unaermeiblid? vor Wus
gecn fleffen voirb.


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